Rundgang Stadion III

Am 16. Dezember 2011 wurde ich von einem Zeitungsreporter kontaktiert. Er bat um Infos bezüglich Lindenstadion und SCE, da demnächst mit dem Abriss der Tribünenkonstruktion begonnen wird.
Ich lieferte einige Daten, welche zum Teil in dem doch etwas mäßigen Bericht verwendet wurden.

Am Morgen des 24. Dezember 2011 begab ich mich selbst ins Stadion, um Bilder zu machen.
An dieser Stelle möchte ich Ihre Aufmerksamkeit noch auf folgende Berichte lenken:

Adieu, Lindenstadion – ein von einem Gastautoren auf www.ostliga.at veröffentlichter Nachruf.

Lost! – ein von einem Gastautoren auf www.ostliga.at veröffentlichter Bericht über verloren gegangene Fußballstadion bzw. Fußballplätze in der Bundeshauptstadt Wien.

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Da stand ich nun am trüben 24. Dezember 2011 an jenem Ort, wo der SCE seit September 1953 seine Heimspiele austrug. Damals sah es fast genauso aus, denn die Stahlkonstruktion folgte erst in den 1970-er-Jahren.

Übrigens: Damals war erst die Fusion zwischen dem SC Eisenstadt und dem Sportclub der NEWAG (SC NEWAG Eisenstadt) über die Bühne gegangen. Beide Eisenstädter Klubs spielten 1952/53 in der Landesliga – die NEWAGler wurden Neunter und die SCEler gar Letzter.
Durch die Zusammenlegung der sportlichen und finanziellen Kräfte wurde der SC NEWAG Eisenstadt in seiner ersten Saison – dies im neuen Lindenstadion – Vierter der Burgenländischen Landesliga!

Das erste Meisterschaftsspiel im Lindenstadion fand gegen den mächtigen ASV Neufeld statt, das der SCE glatt mit 1:6 verlor. Den Ehrentreffer und gleichsam das erste SCE-Tor im Stadion schoß Negrini in der 88. Spielminute.

Das letzte Spiel des SCE im Lindenstadion fand dann im Mai 2007 gegen den FC Waidhofen/Ybbs statt – letzter SCE-Torschütze im Schloßpark war der Liechtensteiner Marco Perez.

Hier nun die Bilder -> ohne Worte!

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