Lindenstadion

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Im Jahre 1949 kam der Stein ins rollen. Denn da wurden von der Stadtgemeinde 50.000 Schilling als Subvention für den Ausbau des Sportplatzes auf der Hutweide gewährt. Die Vertreter der Eisenstädter Vereine – darunter natürlich auch jene des SCE – setzten sich zusammen, um über die Verwendung dieser Subvention zu beraten.
Man war sich einig, dass der Sportplatz auf der Hutweide zu weit entlegen sei und brachten den damaligen Vertreter der Stadtgemeinde „durch ihr bedingungsloses Nein von der Vergeudung dieser Gelder“ (BF)  ab.

Knapp ein Jahr lang wurde nach einem geeigneten Ort für den Bau einer neuen Sportanlage gesucht, und vier Stellen kamen in die engere Auswahl: (BF) „Die erste war der Platz vor dem Bahnhof, die zweite die Langwiesen, die dritte ein Grundstück bei der Meierei Waldhof und die vierte im Schloßpark. Durch den Abschluß des Pachtvertrages zwischen der Stadtgemeinde und der Güterdirektion, die gegen die Errichtung einer Sportanlage keinerlei Einwendungen hatte, begann die Arbeit.“

Fast zwei Jahre lang wurde oben im Schloßpark fleissig gearbeitet. Mit von der Partie war auch mein Eisenstädter Großvater.

Das Lindenstadion, das im September 1953 feierlich eröffnet wurde, hieß ursprünglich schlicht „Burgenländische Landessportanlage und Landessportschule“. Mit der Zeit bürgerte sich dann die von Journalisten verwendete Bezeichnung „Lindenstadion“ ein, da vor dem Clubhaus eine mächtige, gut 200 Jahre alte Linde stand, die den Bau des Stadions überlebte.

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Eine Antwort zu Lindenstadion

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